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Mauerpark

Im 5 km entfernten Mauerpark kann man sich heute entspannen, wobei die Stimmung nicht immer so entspannt war. Die Schnittstelle zwischen dem Bezirk Wedding und Prenzlauer Berg war bis in die späten 80er Jahre das Gelände des stillgelegten Güterbahnhofs Eberswalde. Obwohl der kurze Ableger, als Personen-Kopfbahnhof geplant war, wurden hier Güter von und nach Norden bis 1952 transportiert.

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Während der deutschdeutschen Grenze wurde der heutige Mauerpark zum unüberwindbaren Grenzstreifen. Dabei musste sich die DDR einen Teil des im West-Berlin liegenden Bereichs durch einen Gebietsaustausch aneignen, um einen vollen Überblick an der Stelle zu gewährlisten.

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Seit 1989 ist die Schnittstelle zwischen Wedding und Prenzlauer Berg zu einem Erholungs- und Künstler-Park für Einwohner beider Seiten geworden. Dabei dient die ehemalige Hinterlandmauer als Abgrenzung zum Jahn-Sport-Park als Leinwand für Graffiti-Künstler.

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Oberhalb der Brücke am Gesundbrunnen soll der Kulturund Trekkingpfad parallel zur S-bahn bis zum Mauerparkführen. Dabei schließt er an die Fußgängerbrücke „Schwedter Steg“, an der Schwedter Straße an. Das kleine idyllische Areal mit einem Spielplatz und einer Kletterwand, dem Jugendhof Moritzhof und dem Mauergarten laden zum Verweilen ein.

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Entlang der grünen Schneise, wo noch bis in die 70er Jahre die letzten Güterzüge über die Gleimbrücke fuhren, gelangt man zum Mauerpark. Die Hochebene erschließt inzwischen ein ganzes Areal mit einer Neubausiedlung.

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