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Humboldthain

Der Flak-Turm in Humboldthain stand im französischen Sektor und sollte drei Jahre nach Kriegsende zerstört

werden, dennoch gelang es den Alliierten die massive Stahl-Beton-Konstruktion nur zum Teil zu zerstören.

Um sich weite Transportwege und den Anblick der Ruine zu ersparen wurde der Park Hauptabladeplatz des Berliner Schutts. Die nähere Umgebung in Wedding wurde mit angelegten Bahntrassen zu einem Trümmerberg gehäuft.

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Zusammen mit dem Berliner Schutt, bildet die Nordseite des Turms eine begehbare Aussichtsplattform, von der man sehr gut den Norden Berlins überblicken kann. Die Nordwand konnte nicht bedeckt werden, da ein Auslaufen des Bergs aufgrund der S-Bahntrasse nicht möglich war. Inzwischen hat sich die Wand zu einem Objekt für viele Hobbykletterer entwickelt.

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Innen ist der Bunker durch die Zerstörung unzugänglich gemacht worden, dennoch finden seit der Zuschüttung, Obdachlose und Abenteuerlustige einen Weg hinein. Anfang der 90er wurde die neue Aussichtsplattform gesichert
und der Öffentlichkeit übergeben. Seit 2002 ist das Team von Berliner Unterwelten e.V. dabei die Bunkeranlage
soweit möglich zugänglich zu machen. und es finden derweil Sonderführungen für kleine Gruppen statt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man das Abenteuer in der Ruine wagen.

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Am Fusse des Humboldthains, versteckt in dem Bahnhof Gesundbrunnen entdeckte der Verein, Ende der 90er Jahre einen sehr gut erhaltenen Bunker, der wiederhergestellt wurde und ein Anziehungspunkt für viele Untergrund-Touristen darstellt.

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Die Gleise der ehemaligen Bahntrasse der Trümmerbahn sind am Humboldthain noch zu sehen und von der Natur eingenommen worden. Diese gesamte Schneise führt von den Liesenbrücken parallel zur S-Bahn-Linie S1, am  S-Bahnhof Humboldthain vorbei und würde hervorragend die beiden Parks am Nordbahnhof und Humboldthain verbinden.

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Eine naturverbundene Rampe soll die tiefliegende S-Bahn-Trasse ab dem S-Bahnhof Humboldthain mit dem Spazierweg verbinden. Ein Lauf- und Radweg für Sportenthusiasten als auch ein Spazierweg für Touristen und Berlinentdecker wird somitgeschaffen.

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